Julia Okruashvili wurde in Moskau geboren. Dort erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht bei Vera Horoshina an der Musikschule und dem College des Staatlichen Konservatorium Moskau. Sie studierte am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium bei Prof. Ludmila Roschina.
Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe: 1996 beim ersten Fernsehwettbewerb für junge Pianisten, 2002 beim Internationalen Wettbewerb in Wolgograd, 2003 beim Internationalen Wettbewerb „Künstlertreffen der Jugend“, 2005 beim Internationalen Firkusny-Wettbewerb in Prag und 2006 beim Internationalen Maria-Yudina-Wettbewerb in St. Petersburg.
Julia Okruashvili spielte 2006 beim Jubiläumsfestival der Russischen Städte im Tschaikowsky-Konservatorium Moskau. Sie tritt regelmäßig bei den Moskauer Kammermusikfestivals „Ars longa“ und bei den „Slawischen Kulturtagen“ auf und hat ein Stipendium des Konservatoriums „Zum Gedenken an Tatjana Gaidamowitsch“. Frau Okruashvili hat zahlreiche Meisterkurse und Festivals in Polen, Spanien, Italien und Österreich besucht. Im Sommer 2006 war sie Teilnehmerin an der „VIP Academy“ der Vienna International Pianists. Hier gewann sie sowohl den „Rosario-Marciano-Preis“ als auch den „Russischen Musikpreis“. Vor kurzem gab sie ihr Solodebüt im Wiener Bösendorfersaal. Außerdem wurde sie für eine Wiener Aufführung eines Mozart-Klavierkonzerts mit Orchester ausgewählt.
Seit 2004 arbeitet Julia Okruashvili mit der weltberühmten Sängerin Elena Obraztsova zusammen, wobei sie in Moskau, St. Petersburg, Nizhniy Novgorod, Vladivostok und anderen Metropolen Russlands auftraten.
Katalin Hercegh wurde in Ungarn geboren. Sie emmigrierte mit ihrer Familie nach Finnland. Sie erhielt ihren ersten Unterricht bei der Mutter. Ihr Studium vervollständigte sie an der Sibelius-Akademie in Helsinki bei Prof. Sutinen und an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Moog-Ban. Das künstlerische Diplom erwarb sie in der Klasse von Prof. Ashkenasi an der Musikhochschule Lübeck.
Schon während des Studiums trat Katalin Hercegh bei Kammerkonzerten in Europa und Saudi-Arabien mit Künstlern wie L. Kavakos, N. Imai, M. Perenyi, T. Hoffmann und V. Lobanov auf.
Seit 2000 bereiste sie mit dem Chamber Orchestra of Europe sämtliche Erdteile; von 2002-2004 spielte sie als Konzertmeisterin bei der Kammerakademie Neuss.
Seit Herbst 2004 ist sie als erste Konzertmeisterin im Staatsorchester Kassel engagiert. Ab Herbst 2007 leitet sie zusätzlich eine Geigenklasse an der Musikakademie in Kassel.
Im Frühjahr 2011 wechselte Sie als Konzertmeisterin von Kassel nach Essen.
Daniel Geiss wurde in Essen geboren. Seinen ersten Cellounterricht erhielt er im Alter von 6 Jahren in Kassel. 1996 wurde er Jungstudent an der Musikhochschule in Hannover, wo er nach Abschluss des Abiturs als Vollstudent bei Prof. Heitz studierte. 2000 gewann er ein Stipendium der Rotary Stiftung und ging für zwei Jahre an die Indiana University in den USA, um sein Studium bei Prof. Starker fortzusetzen.
2005 schloss er seine Studien an der Hochschule für Musik in Köln in der Klasse von Prof. Kliegel ab. Daniel Geiss war Solocellist des Bundesjugendorchesters. 1995 gewann er mit seinem Klaviertrio den 1. Bundespreis im Wettbewerb Jugend-Musiziert. Konzerte führten das Trio durch Europa und Japan. 2000 ging er mit Nigel Kennedy für das Album „Kennedy Classics“ in den USA auf Tournee.
Seit 2002 ist Daniel Geiss Dozent beim Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz. Seit 2004 stellvertretender Solocellist am Staatstheater Wiesbaden. 2006 erhielt er den Kulturpreis der Stadt Kassel. 2007 war er erstmalig Juror beim Wettbewerb Jugend-Musiziert.
Daniel Geiss studierte Kammermusik mit Prof. Beyerle (Alban Berg Quartett) und Prof. Pressler (Beaux Arts Trio) und Dirigieren mit Prof. Effron (USA) und Prof. Luig (Köln). 2007 war er Assistent von M. Piollet beim Bundesjugendorchester. Daniel Geiss ist außerdem Dozent am PCK in Mainz.